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Zeichnungen von Wohnräumen

Was kostet eine 3D-Visualisierung? Leitfaden zu den Preisfaktoren

1. Sept.
3 Min. Lesezeit

Was kostet eine 3D-Visualisierung? Die ehrliche Antwort: Der Preis hängt vor allem von drei Dingen ab — von welchem Ausgangsmaterial wir starten, wie viele Bilder Sie brauchen und was das Bild zeigen soll. Eine feste Preisliste haben wir nicht, denn unter demselben Namen laufen sehr unterschiedlich große Arbeiten. Eine Größenordnung lässt sich aber nennen: Ein typischer Einzelauftrag bleibt im Bereich von einigen hundert Euro, größere Entwicklungsprojekte werden separat kalkuliert. Im Folgenden erklären wir, woraus sich der Preis zusammensetzt und wie Sie als Auftraggeber sparen können.


Drei Arbeitswege, drei Preisstufen

Ein „3D-Bild“ kann drei recht unterschiedliche Arbeiten bedeuten — und diese Wahl beeinflusst den Preis stärker als jeder andere Faktor.


1. Bildbearbeitung: Ein vorhandenes Bild wird veredelt

Die günstigste Stufe. Wenn bereits ein Bild existiert — Ihre eigene SketchUp-Ansicht, ein älteres 3D-Bild oder ein Immobilienfoto —, bauen wir nichts von Grund auf neu, sondern verfeinern das Vorhandene: Materialien, Licht, Hintergrund, Bepflanzung. Wir setzen dabei auch KI-gestützte Bildbearbeitungswerkzeuge ein, doch jedes Bild wird von einem Menschen geprüft und finalisiert. Das Titelbild dieses Artikels ist genau so entstanden: Der Kunde schickte ein Foto eines noch im Bau befindlichen Hauses im Hof — wir haben das Gebäude fertiggestellt und an ein Seeufer versetzt.


2. Ein Grundstücksbild auf einer Luftaufnahme

Die mittlere Stufe. Auf einem Drohnenfoto oder einem öffentlichen Orthophoto platzieren wir das Gebäude an der richtigen Stelle und in den richtigen Proportionen, heben die Grundstücksgrenzen hervor und ergänzen Wege, Bepflanzung und Informationen wie Flächenangaben. Alles muss zu den realen Maßen des Grundstücks passen — durch diese Präzisionsarbeit sind Grundstücksbilder etwas teurer als Standardansichten aus einem fertigen Modell. Oft genügt überraschend wenig Ausgangsmaterial: Beim Beispiel unten erhielten wir vom Kunden nur das Flurstückskennzeichen und einen Teilungsplan — die Luftansicht ist auf einem öffentlichen Orthophoto aufgebaut. Was solche Arbeiten umfassen, beschreibt die Seite 3D-Visualisierung von Grundstücken.

Verkaufsbild einer Grundstücksteilung auf Basis eines öffentlichen Orthophotos: drei Parzellen mit Grenzen und Flächen

3. 3D-Modell plus fotorealistisches Rendering

Die aufwendigste Stufe. Wenn kein Modell existiert, aber ein präzises, hochwertiges Bild gebraucht wird, bauen wir zuerst das 3D-Modell (SketchUp oder 3ds Max) und rendern daraus fotorealistische Ansichten (D5 Render oder Corona Renderer). Das ist die teuerste Variante, aber auch die flexibelste: Aus einem fertigen Modell sind jeder Blickwinkel, jede Lichtstimmung und bei Bedarf mehrere Varianten möglich. Beispiele finden Sie auf unserer Seite mit fotorealistischen 3D-Visualisierungen.


Was beeinflusst den Preis noch?

Die Bildanzahl. Das erste Bild ist immer das teuerste, denn darin steckt die gesamte Vorbereitung: Modell, Materialien, Beleuchtung. Jede weitere Ansicht aus demselben Modell ist deutlich günstiger — der Stückpreis bei zehn Bildern ist ein ganz anderer als bei einem einzelnen.

Das Ausgangsmaterial. Ein fertiger Entwurf, genaue Maße oder ein vorhandenes Modell verringern den Aufwand. Starten wir von einer Handskizze, fließt ein Teil der Arbeit zunächst in deren Klärung.

Detailgrad und Variantenanzahl. Je detaillierter der Raum oder je mehr Gestaltungsvarianten, desto größer der Umfang. Innen- und Außenansichten folgen derselben Preislogik.

Der Termin. Wir arbeiten die Aufträge der Reihe nach ab — kein Auftrag bleibt liegen, weil ein anderer Kunde es eilig hat. Ist Ihr Termin wirklich kritisch, lässt sich eine schnellere Lieferung gegen Aufpreis separat vereinbaren — ohne dass die Arbeiten anderer Kunden dadurch warten müssen.


Wie Sie als Auftraggeber sparen

  • Schicken Sie alles, was vorhanden ist: Entwurf, Maße, Fotos, Modell. Besseres Ausgangsmaterial bedeutet weniger Aufwand und einen niedrigeren Preis.

  • Bestellen Sie die Ansichten gemeinsam, nicht einzeln. Der Stückpreis eines größeren Pakets ist klar niedriger.

  • Für ein Grundstück müssen Sie kein Drohnenfoto beauftragen. Die amtlichen Orthophotos (DOP) der Landesvermessung sind in den Geoportalen der Bundesländer kostenlos und reichen als Grundlage meist aus.

  • Sagen Sie uns, wofür das Bild gebraucht wird. Für ein Inserat ist oft gar keine volle 3D-Produktion nötig — manchmal ist die richtige und günstigere Wahl ein 3D-Grundriss oder virtuelles Home Staging.

Möblierter 3D-Grundriss: zwei Etagen von oben

Häufige Fragen

Was kostet eine 3D-Visualisierung?

Ein typischer Einzelauftrag bleibt im Bereich von einigen hundert Euro. Der genaue Preis hängt vom Ausgangsmaterial, der Bildanzahl und dem Detailgrad ab — schicken Sie Ihre Dateien, das Angebot ist kostenlos.

Ist immer ein 3D-Modell nötig?

Nein. Wenn Sie bereits eine SketchUp-Ansicht, ein älteres 3D-Bild oder ein gutes Foto haben, genügt oft die Bildbearbeitung. Ein Modell muss gebaut werden, wenn gar kein Bild existiert oder Ansichten gebraucht werden, die das vorhandene Material nicht hergibt.

Sind mehrere Bilder pro Stück günstiger?

Ja. Das erste Bild trägt die Vorbereitungskosten; jede weitere Ansicht aus demselben Modell ist deutlich günstiger.

Ist ein schneller Termin möglich?

Normalerweise arbeiten wir die Aufträge der Reihe nach ab. Ist der Termin kritisch, vereinbaren wir eine schnellere Lieferung separat, gegen Aufpreis.


Material senden und Preis anfragen

Wann sich ein 3D-Bild im Immobilienverkauf lohnt, haben wir ausführlicher im Artikel 3D-Visualisierung für Immobilien beschrieben.

Der schnellste Weg zu einem genauen Preis: Schicken Sie uns Ihr Ausgangsmaterial — Entwurf, Skizze, Foto oder Modell — und beschreiben Sie in ein paar Sätzen, was das Bild zeigen soll, wie viele Ansichten Sie brauchen und bis wann. Sie erhalten ein kostenloses Angebot mit Liefertermin.

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