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Zeichnungen von Wohnräumen

Virtuelles Home Staging für Immobilienfotos: Machen Sie leere Räume verkaufsfertig – ohne Möbel zu schleppen

  • 10. Feb.
  • 6 Min. Lesezeit

Der Erfolg einer Immobilienanzeige beginnt fast immer an derselben Stelle: bei den Fotos. Innerhalb weniger Sekunden entscheidet jemand, ob er sich die Anzeige genauer ansieht oder weiterscrollt. Genau hier liegt das größte Problem bei leeren Räumen: Käufer haben keinen „Anker“, an dem sie sich orientieren können. Kein Sofa, kein Esstisch, keine Leuchten, keine Texturen – nur Wände und Boden.

Virtuelles Home Staging (englisch: virtual staging) löst das sehr praktisch: Das Originalfoto bleibt, aber der Raum bekommt digital realistische Möbel, Details und Stimmung, damit der Käufer das Potenzial sofort versteht. Die Grundidee ist überall gleich: Leere Räume sind schwer vorstellbar – eingerichtete Räume deutlich leichter.


Virtuelles Home Staging auf Immobilienfoto: leeres Schlafzimmer vorher und nachher (Ruut24)

Was ist virtuelles Home Staging (virtual staging) – und warum nennt man es auch virtuelle Inszenierung?

Virtuelles Home Staging ist im Kern eine digitale Foto-Inszenierung von Immobilien. Manche nennen es virtuelle Einrichtung, digitales Home Staging, virtuelle Möblierung oder virtuelle Inszenierung – die Bedeutung ist dieselbe: Es werden glaubwürdige Einrichtungselemente ergänzt, damit der Käufer schnell erkennt:

  • wie groß der Raum wirklich ist,

  • wie Möbel hineinpassen,

  • welche Funktion der Raum haben kann (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Homeoffice),

  • welcher Stil zur Immobilie passt.

In der Praxis ist virtuelles Home Staging ein schneller Marketing-Hebel: Man muss keine Teppiche, Kissen, Deko oder gar ein Sofa zum Shooting mitbringen – und trotzdem kann das Ergebnis ähnlich emotional wirken wie bei echter Einrichtung. Deshalb wird virtuelles Home Staging häufig als kosteneffiziente Alternative zum klassischen Home Staging positioniert.


Warum funktioniert virtuelles Home Staging in Immobilienanzeigen wirklich?

Käufer kaufen keine Quadratmeter – sie kaufen ein Gefühl: „Hier möchte ich wohnen.“ Ein leerer Raum kann schön sein, wirkt aber oft kalt. Ein virtuell eingerichteter Raum gibt dem Gehirn sofort Bedeutung: Hier steht das Sofa, dort ist der Essbereich, hier passt das Bett hin, dort ist ein Arbeitsplatz.

Neben dem Käufer gibt es eine zweite wichtige Zielgruppe: der Eigentümer. Virtuelles Home Staging hilft, die Immobilie mit einem Marketing-Blick zu sehen – und unterstützt Makler dabei, professioneller aufzutreten: Die Anzeige wirkt hochwertiger und vermittelt, dass die Immobilie aktiv und ernsthaft vermarktet wird – nicht „einfach nur online gestellt“.


Virtuelles Home Staging vs. echtes Home Staging

Echtes Home Staging kann sehr stark sein – aber es ist ein logistisches Projekt: Interior-Styling, Platzierung, Aufräumen, manchmal kleine Reparaturen, Fotograf, Terminplanung. Häufig wird es als Service angeboten, bei dem ein Stylist vorbereitet und anschließend professionell fotografiert wird – für Eigentümer und Makler.

Virtuelles Home Staging ist anders: Es ist ein Marketing-Knopf, der einen ähnlichen Effekt oft viel schneller und flexibler ermöglicht, besonders wenn:

  • die Immobilie leer ist (Neubau, bereits ausgezogen),

  • alte/abgenutzte Möbel im Bild sind,

  • das Shooting schon stattgefunden hat und die Anzeige schnell online muss,

  • ein Makler viele Objekte parallel betreut und physisches Staging nicht skalierbar ist.

Der wichtigste Unterschied: Virtuelles Home Staging passiert auf dem gleichen Foto – dadurch wird der Prozess schneller, günstiger und wiederholbar.


Wann ist virtuelles Home Staging die beste Wahl?

Virtuelles Home Staging ist nicht nur für „leere Wohnungen“. Es ist auch sehr stark, wenn ein Raum visuell die „falsche Geschichte“ erzählt. Zum Beispiel:

1) Leere Wohnung oder Haus

Der Klassiker: Der Raum ist gut, aber ohne Möbel fehlen Maßstab und Emotion.

2) Veralteter Stil oder Möbel, die nicht verkaufen

Zum Beispiel, wenn die Zielgruppe eine junge Familie ist, die Fotos aber alte Möbel und schwere Textilien zeigen.

3) Mietobjekte und Portfolios

Bei mehreren Objekten sind einheitlicher Stil und gleichbleibende Qualität ein klarer Vorteil: Das Portfolio wirkt wie eine Marke.

4) Homeoffice oder Zusatzfunktion sichtbar machen

Homeoffice ist ein Verkaufsargument. Virtuelles Home Staging kann „hier ist der Arbeitsplatz“ zeigen – selbst wenn der Raum leer ist.

5) Virtueller „Refresh“ vor einer Renovierung

Manchmal ist der Raum technisch okay, wirkt aber visuell müde. Virtuelles Home Staging kann zeigen, wie der Raum in modernem Stil aussehen würde.

Am Markt wird virtuelles Home Staging oft als kosteneffiziente Verkaufsoptimierung beschrieben: Preise starten bei manchen Anbietern z. B. ab 49 € + MwSt. pro Foto, kombiniert mit Zufriedenheitsgarantie und klaren Lieferzeiten. Das ist eine sinnvolle Orientierung – Kunden möchten wissen, dass es ein professioneller Service ist, kein Experiment.


So läuft virtuelles Home Staging in der Praxis ab (aus Maklersicht)

Wenn virtuelles Home Staging richtig gemacht ist, wirkt es nicht wie ein „AI-Filter“. Es wirkt wie ein real eingerichteter Raum, der beim Shooting zufällig aufgeräumt, gut beleuchtet und stilvoll war.

Der Ruut24-Workflow ist so aufgebaut, dass es für Makler maximal einfach ist:

Zuerst wählen wir die Räume, die für die Anzeige entscheidend sind. Typisch: Wohnzimmer, Küche (oder Wohnküche), Hauptschlafzimmer und ein Zusatzraum (Kinderzimmer / Büro). Danach legen wir den Stil fest: neutral, skandinavisch, modern, premium – nicht, weil es „schöner“ sein soll, sondern weil es die richtige Zielgruppe anspricht.

Dann liefern wir eine erste Version, zu der der Makler Feedback geben kann. Genau hier entsteht Qualität: Manchmal muss der Teppichton geändert werden, die Möblierung in der Größe angepasst werden, die Lichtstimmung oder Dekorationen müssen passen. Virtuelles Home Staging muss zur Architektur und zum Preisniveau passen – sonst verkauft es nicht.

Am Ende liefern wir die Final-Dateien für Immobilienportale, Social Media (FB/IG) und bei Bedarf auch im Bannerformat.


80% Realismus kommt vom Originalfoto: Worauf sollte man beim Fotografieren achten?

Das „Geheimnis“ ist nicht nur die Einrichtung. Es sind Perspektive und Licht. Wenn ein Foto stark gekippt ist, extrem weitwinklig aufgenommen wurde oder die Vertikalen „laufen“, beginnt die virtuelle Möblierung zu „schwimmen“.

Für maximale Glaubwürdigkeit hilft:

  • mit geraden Vertikalen fotografieren (oder Perspektive nachträglich korrigieren),

  • übertriebene Weitwinkelverzerrung vermeiden,

  • gleichmäßige Belichtung (nicht ein Raum dunkel, der andere überstrahlt),

  • „sauber“ fotografieren (weniger zufällige Gegenstände und Unordnung),

  • hohe Auflösung bevorzugen.

Wenn die Fotos schon existieren, ist das kein Problem – virtuelles Home Staging funktioniert auch mit vorhandenem Material. Wenn es möglich ist, lohnt es sich trotzdem, Fotos so aufzunehmen, dass sie sich später gut „stagen“ lassen.


Virtuelles Home Staging für Immobilienbüros: Warum eignet es sich für eine langfristige Zusammenarbeit?

Wenn Sie regelmäßig Objekte im Portfolio haben, ist die Einzelleistung nicht der größte Gewinn. Der größte Gewinn ist ein Standard: gleiche Qualität, gleiche Stil-Logik, gleiche Geschwindigkeit, gleicher Prozess.

Der Trend ist klar: Makler möchten Services wie ein bestellbares Produkt – nicht wie aufwendiges Projektmanagement. Ruut24 kann hier als Partner helfen, der es einfach macht:

  • abgestimmter Stilrahmen (z. B. 2–3 Basisstile),

  • abgestimmte Lieferzeiten (inkl. „Express“-Objekte),

  • volumenbasierte Preislogik,

  • ein Ansprechpartner und ein klarer Workflow.

Genau das braucht eine langfristige Partnerschaft mit Maklern.


Kundenbeispiel: Makler verkauft ein leeres Haus (realistisches Szenario)

Stellen Sie sich eine typische Situation vor: Ein solides Haus, frische Oberflächen, gutes Licht. Aber die Räume sind leer, weil der Eigentümer ausgezogen ist. Die Fotos sind „okay“, die Anzeige sticht aber nicht heraus. Es gibt Interessenten, aber zu viele „nur mal schauen“ – und zu wenige Entscheider.

Virtuelles Home Staging verändert die Logik der Anzeige. Wir wählen 6–10 Fotos, bei denen der Effekt am größten ist (Wohnzimmer, Essbereich, Schlafzimmer, Büro). Wir ergänzen realistische Möbel und Details, die Maßstab und Stimmung geben. Oft reicht das bereits, damit Käufer die Proportionen verstehen und sich dort wohnen sehen.

Zusätzlich lassen sich Verkaufsargumente sichtbar machen: „hier ist das Homeoffice“ oder „hier ist das Kinderzimmer“ – auch wenn der Raum leer war. Die Anzeige wird mehr zur „Wohnstory“ und weniger zu einem Album leerer Wände.

Ergebnis: mehr Aufmerksamkeit, bessere Klickrate und mehr Besichtigungen mit Menschen, die wirklich interessiert sind.



Virtuelle Einrichtung vorher und nachher: Wohnzimmer und Küche auf Immobilienfotos (Ruut24)

Virtuelles Home Staging + Grundrisse + 3D: das „Komplettpaket“ für Ihre Anzeige

Virtuelles Home Staging macht Fotos verkaufsfertig. Wenn das Ziel jedoch eine professionelle, vollständige Anzeige ist, sind die nächsten logischen Bausteine:

  • Grundrisse (der Käufer versteht die Raumaufteilung sofort),

  • 3D-Visualisierungen (besonders bei Neubau oder „vor Fertigstellung“),

  • bei Bedarf weitere Marketing-Visuals.

Die Stärke von Ruut24: Sie müssen dieses Paket nicht aus mehreren Quellen zusammenkaufen. Ein Partner, ein Standard, ein Qualitätsniveau.


3D-Grundrisse von Ruut24: Wohnungsgrundriss in Tag- und Nachtbeleuchtung

Virtuelles Home Staging und KI: Reicht „Staging in Sekunden“?

KI-Lösungen sind inzwischen weit verbreitet. Es gibt Tools, die Maklern versprechen: „Foto hochladen und in Sekunden professionelle Visualisierungen erzeugen.“

KI ist stark für:

  • Ideen testen,

  • schnelle Entwürfe,

  • Stilvarianten ausprobieren.

Auf Verkaufsfoto-Niveau zählen aber Details: Schatten, Perspektive, Möbelmaßstab, Lichtrichtung und Fotorealismus. Wenn das nicht passt, spürt der Käufer unbewusst, dass etwas „nicht stimmt“. Und in Immobilienanzeigen ist Vertrauen entscheidend.

Die Position von Ruut24 ist klar: KI kann ein Werkzeug sein – aber das Endergebnis muss kontrolliert, realistisch und verkaufsfördernd sein. Deshalb passen wir virtuelles Home Staging an Raum, Kamerawinkel und Preisniveau an – nicht „ein Preset für alles“.


Transparenz: Sollten virtuell eingerichtete Bilder gekennzeichnet werden?

Gute Praxis ist, ehrlich zu sein. Virtuelle Einrichtung ist illustrativ – sie hilft beim Vorstellen, verspricht aber nicht, dass Möbel mitverkauft werden. Viele Makler ergänzen einen kurzen Hinweis wie „Illustrationsfoto / virtuell eingerichtet“. Das ist einfach und schützt Vertrauen.

Drei Textvarianten zum Kopieren:

  1. Illustrationsfoto: Raum ist virtuell eingerichtet.

  2. Einige Bilder sind virtuell eingerichtet, um das Potenzial der Immobilie besser zu visualisieren.

  3. Virtuelle Einrichtung dient der Illustration (Möbel sind nicht im Verkauf enthalten).


Fazit: Virtuelles Home Staging ist der schnellste Weg von „leer“ zu „verkaufsfertig“

Wenn ein Raum leer ist, fällt es Käufern schwer zu verstehen, wie man dort wirklich lebt. Virtuelles Home Staging macht es einfach: gleiches Foto – aber verkaufsfähige Emotion. Genau deshalb wird es im Immobilienmarketing so häufig eingesetzt: Es steigert Verständnis, hebt die Präsentation und hilft der Anzeige, besser zu performen.

Wenn Sie möchten, senden Sie uns 3–5 Fotos und nennen Sie die Zielgruppe: „Familie“, „junge Käufer“, „Premium“ oder „Vermietung“.


Anfragen: info@ruut24.com

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